Popstars rehabilitiert vom 7.Jan.09
Von igitt4ententeich, 21:42Lange Zeit warf man Casting-Shows wie z.B. “Popstars” und “Deutschland sucht den Superstar“ (DSDS) vor, nur Menschen durch die Jury-Auswahl kommen zu lassen, deren Äußeres von der breiten Masse als “hübsch” bezeichnet werden könnte und dass Eigenschaften wie z.B. Talent eher zweitrangig sind, solange ein “sexy Mädchen” sich möglichst fast nackt einem Millionenpublikum zu präsentieren bereit ist.
Diese unkenden Miesmacher wurden nun endgültig widerlegt, nachdem in der siebten Staffel der Casting-Show “Popstars“ Leonore Bartsch, Gabriella De Almeida Rinne, Antonella Trapani und Victoria Ulbrich zur Retortenband Queensberry (Was laut einer der Gewinnerinnen angeblich soviel wie “Königsbeere” bedeutet…) zusammengeschraubt wurden. Schaut man sich diese Damen näher an, fällt als erstes auf, dass ihr Äußeres wohl kaum ein Auswahlkriterium gewesen sein kann, bewegt sich dies doch allerhöchstens zwischen “abstoßend” und “nichtssagend“. Vielleicht wird es irgendwann im Internet einschlägige Porno -Seiten oder sogenannte TGPs geben, auf denen heimlich aufgenommene Bilder von Queensberry-Mitgliedern NACKT zu sehen sind.(bitte Satzbau überarbeiten) Selbst die Männer in unserer Redaktion hoffen jedoch inständig, niemals über eine solche Seite zu stolpern. Wenn doch, verklagen wir das Internet, versprochen!
Es muß also doch eine Form von besonderer Fähigkeit im Spiel gewesen sein. Und sei es nur die Fähigkeit, sich von Knallchargen wie Sprechsänger und Sonderschüler-Idol Paul Würdig (auch bekannt als “Sido“), Rummelplatz-Soundtrack-Macherin Marie-José van der Kolk (auch bekannt als “Carisma“, oder “Loona“) und Ostzonen-Drillsergeant und Eintänzer Detlef Soost (auch bekannt als “Detlef D! Soost”) restlos zur Sau machen und sich den letzten Fitzel Menschenwürde vor einem Millionepublikum nehmen zu lassen.
Ein weiteres typisches Beispiel für literarische Kopropraxie. Wer kein ebenso gestörtes Verhältnis zu seiner Umwelt hat, wird sich zwangsläufig fremdschämen.


